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Kommentator werden: 5 Tipps

Kommentator werden und Sportclips kommentieren – das kann doch jeder. Von wegen! Irgendeinen Kommentar aufs Band zu sprechen, reißt keinen Sportfan vom Hocker. Hier ist schon ein wenig mehr Engagement gefragt. Mit welchen Tipps man es schafft, die Zuschauer zu begeistern und was einen guten Sportkommentator ausmacht, haben wir für euch zusammengestellt:

Hintergrundinfos zu Spielern und Mannschaften – Vorbereitung ist alles, wenn man Kommentator werden will

Das A und O, was einen guten Sportkommentator ausmacht, ist die Vorbereitung auf ein Spiel. Egal, ob es sich um ein Fußballspiel oder ein Tennis-Match handelt: Der Sportkommentator muss bestens über Spieler und vergangene Partien Bescheid wissen. Denn nur so kann er das Sportgeschehen in einen größeren Zusammenhang einordnen und interessante Infos liefern, die der Zuschauer nicht mit eigenen Augen sieht. Ein guter Sportkommentator wiederholt nicht einfach nur das Gesehene, sondern interpretiert das Spiel. Bereitet euch auf jedes Spiel so vor, als würdet ihr eine Weltmeisterschaft kommentieren, dann seid ihr gut vorbereitet!

Fachjargons, Aussprache und Wording beherrschen

Nichts ist peinlicher, als wenn ein vermeintlicher Sportkommentator, der als Fachmann auftritt, die Fachbegriffe nicht parat hat. Deshalb heißt es: büffeln und sich alle fachspezifischen Begriffe aneignen, wenn man Kommentator werden will. Nicht nur Standardsituationen solltest du bestens kommentieren können, sondern auch Situationen, die nicht alltäglich sind. Solche Fachbegriffe können sich mit der Zeit auch verändern. Früher hieß es beispielweise „Wir hauen den Ball steil in die Spitze“, heutzutage heißt es „vertikale Eröffnung“. Außerdem ist es wichtig, die Aussprache von Spielernamen und Mannschaften zu beherrschen und sich auf eine Art der Aussprache festzulegen. Überlege dir gut, ob du die Spielernamen landestypisch aussprechen willst. Wenn du dich jedes Mal verhaspelst, macht das nämlich wenig Sinn.

Unterhaltet den Zuschauer

Das Spiel kommt nicht in Fahrt oder die Ereignisse überschlagen sich? Egal was davon zutrifft, der Kommentator muss auf jede Spielsituation bestens vorbereitet sein und den Zuschauer zu jeder Zeit unterhalten. Analysiert das Spiel, umschreibt Spielzüge. Die reine Beschreibung der Bilder genügt nicht, um echte Sportfans zu begeistern. Nach entscheidenden Spielzügen werden oft drei oder vier Zeitlupen gezeigt. Warum? Die Situation wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Nutze als Kommentator die Möglichkeit den Spielzug detailliert zu analysieren und deinem Publikum so interessante Zusatzinfos zuzuspielen. Karsten Linke hat hier auch noch ein paar Tipps dazu für euch.

Mut zur Lücke: Auch ein Kommentator darf mal schweigen

Noch ein ganz wichtiger Tipp von uns: Wenn man Kommentator werden will, muss man nicht jede Spielsituation kommentieren, denn nicht alle Spielzüge sind so spannend, dass etwas dazu gesagt werden muss. Baut lieber regelmäßig Zusammenfassungen im Spielverlauf ein. Wie ist das Verhältnis von Angriff zu Verteidigung, welche Mannschaft hatte bislang mehr Torchancen – analysiert den Spielverlauf und führt eure Zuschauer durch das Spiel.

Plan B: Jeder Kommentator sollte eine Notfallkarte in petto haben

Es gibt immer wieder Situationen, die man nicht absehen kann. Der Strom fällt aus oder ein Flitzer rennt über das Spielfeld – es gibt eine längere Unterbrechung des Spiels. Keine einfache Situation für den Kommentator. Hier gilt es Ruhe zu bewahren und das klappt auch mit der richtigen Vorbereitung. Bereitet euch eine Notfallkarte mit Infos zu den Spielern, Mannschaften und zum Stadion vor, die ihr in genau so einem Moment hervorzaubert und einfließen lasst.

vor 2 Jahren